Doctor Strange

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Doctor Strange ist ein, im Marvel Universe angesiedelter Superhelden-Film der sich nahtlos in die Reihe, oder nennen wir es Flut, der aktuell so angesagten Superhelden-Filme einreiht.

Der Held in diesem Streifen ist die Figur Dr. Stephen Strange, gespielt von Benedict Cumberbatch, welcher auf der gleichnamigen Figur der Marvel Comics basiert. Was viele nicht wissen, dies ist bereits die zweite Verfilmung der Comicvorlage. Was den Plot angeht gibt es wenig überraschendes, egozentrischer Arzt mit Hang zum Größenwahn kann nach einen schweren Autounfall seinen Beruf nicht mehr ausüben und fällt, Nachdem ihm selbst die besten Ärzte und neusten Behandlungsmethoden nicht helfen können, in eine Lebenskrise. In seiner Verzweiflung begibt sich Strange nach Katmandu um Hilfe bei einer geheimen Sekte an einem Ort namens Kamar-Taj zu finden. Dort angekommen lehrt man ihn in der Kunst der Zauberei und bildet ihn zum Magier aus. Während seiner Ausbildung erfährt der Charakter unseres Protagonisten eine deutliche, wenn auch vorhersehbare Veränderung. Geläutert und mit Hilfe „der Ältesten“, dem Oberhaupt der Magier, gespielt von Tilda Swinton, entwickelt er sich vom egozentrischen Arschloch langsam aber sicher zum richtig netten Kerl. Nun wird es Zeit für den Auftritt des superschurkens Kaecilius, gespielt von Mads Mikkelsen, einem abtrünnigen Schüler der Ältesten. Nach einer Menge Rennerei, in der Tat hatte ich das Gefühl in diesem Streifen wird mehr gerannt als in Forrest Gump, und jeder Menge bildgewaltigen Special Effects wird der Schurke niedergerungen und Strange rettet, wie in einem Superheldenfilm üblich, wortwörtlich die Welt.

Fazit : Die Charakterentwicklung ist ok, aber wenig originell. Der Plot ist strikt nach Superhelden-Film-Schablone angelegt. Die Hauptdarsteller sind glaubwürdig, die darzustellenden Charaktere aber wenig spannend. Zwischendurch versucht der Film auch mal witzig zu sein, in der Originalton-Version gelingt es ihm aber eigentlich nur in der Szene also Strange das erste Mal auf Kaecilius trifft. Solides Popcornkino für Superhelden-Fans. Nicht mehr und nicht weniger.

The Good

  • Gute Besetzung
  • Seht gute visuelle Effekte

The Bad

  • Vorhersehbarer Plot
  • Wenig spannende Charaktere
6

Written by: Rude Dude Nova

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